Hotel Golf
Viale Tasso 175
47838 Riccione Italy
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Fax + 39 0541-605463

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DER ROMAGNOLISCHEN RIVIERA: Meer, Sonne und Tradition

Das mit dem Meer, dem Strand und dem Nachtleben kennen alle. Aber es gibt auch andere seiten dieser Stadt zu entdecken, so ganz anders als bisher durch den urlaub bekannt. Womit fangen wir denn an?

Ohne weiteres mit der vorstadt San Giuliano, auf der anderen Seite der Marecchia und der uralten tiberiusbrücke liegend. In den gassen, einst von den fischern bewohnt, überlebt das Fellinianische Rimini. Kleine pastellfarbene häuser, unmittelbar am fluß, einsame ecken, kopfsteinpflaster, kleine Plätze auf denen sich auch heute noch, an milden abenden, die alten leute zum klassischen "tratsch" treffen.

Von der vorstadt aus geht es jetzt über die Tiberiusbrücke in richtung altstadt entlang des Corso d'Augusto, der das herz von Rimini durchzieht, bis hin zum antiken augustusbogen. am corso etwa in hähe des piazza cavour (mit den palästen Grampi, dell'arengo und del podestà und der fassade des Theaters Galli) befindet sich die konditorei Vecchi. Seit 1850 treffpunkt der leckermäuler von Rimini. Es ist eine richtige institution, in der man an kleinen mitteleuropäischen Caffétischchen sitzend, nur im winter, die beste tasse schokolade der stadt geniessen kann.
Gegenüber auf dem platz ist die antike drogerie, ort des weines und der erlesenen feinkost und schon seit anfang dieses jahrhunderts bestehend, zu finden. Heute ist es ein lokal in dem man ein gutes glas wein kosten und vielleicht auch einen kalten imbiss zu sich nehmen kann.

Die alte fischhalle aus dem 18. Jahrhundert am piazza Cavour ist ein muß auf unserer entdeckungsreise. Geblieben sind die istrianischen steinbänke, die erinnerung an frauen mit kopftüchern, die mit lauter stimme den frischen fisch der adria anpriesen, und die kleine angrenzende piazzetta, auf der muscheln - poveracce - in großen säcken unter den wachsamen augen des kunden mit der laufgewichtswaage abgewogen wurden. Heute wird der frische fisch in der markthalle, nicht weit vom dom, verkauft.

An der Piazzetta delle Poveracce findet man die osteria della Piazzetta, die mit ihren charakteristiken ganz bewußt einer osteria der vergangenheit ähnelt: der mythischen "Forza e Coraggio", den alten riminesen noch gut in erinnerung.

Wenige schritte und man gelangt zum stadtmuseum in der via Tonini, im ehemaligen jesiuteninternat von 1749. Im inneren werden archäologische funde, mosaike, kunstwerke ausgestellt, die dem besucher die geschichte der stadt von der rämischen epoche angefangen, bis zur schwelle des neuklassizismus darlegen.

Von der zone des museums und dem piazza Ferrari aus, kann man bequem den malatestatempel erreichen. Mit sicherheit eines der wichtigsten monumente der stadt aus dem XV. Jahrhundert von Leon Battista Alberti. Nahe am dom kann man die Osteria Cucina dei Teatini finden. Von hier aus geht es zum erst vor kurzem renovierten Piazza Tre Martiri und dann, immer durch die straßen der altstadt, kommt man zur kirche Von San Agostino (mit bedeutenden werken aus der riminesichen schule des 14. jahrhunderts) und am Castel Sigismondo, dem schloß der stadt, beenden wir unseren rundgang. Auf diese art und weise haben wir schnell ein wenig vom herzen riminis gesehen. Aber noch so viele dinge sind sehenswert und einer nennung würdig: die Überreste des rämischen amphitheaters, die entweihte kirche der santa maria ad nives (heute ort verschiedener ausstellungen), der Kirchturm der Santa Colomba ( Überbleibsel der antiken Kathedrale aus dem XIII. jahrhundert), die san bernardinokirche … und unzählige andere orte.

Verlassen wir nun das zentrum und begeben uns stadtauswärts in richtung San Giuliano. Die kirche der madonna della scala mit dem gervasonator und die reste der Malatestianischen mauern sind einen blick wert. Nach kurzer zeit erreicht man den hafenkanal. Von hier gelangt man zum meer, ins marina centro mit dem fellinianischen mythos des grand hotel, den liberty palästen, dem springbrunnen der vier pferde. Das Rimini am meer.

DIE ORTE DER GESCHICHTE UND DES GEDENKENS

Die "Stra?e des Sangiovese und des Colli di Rimini" führt den Reisenden nicht nur in ungeahnte Gaumenfreuden, sondern erschlie?t ihm auch die Vergangenheit, die Kultur und das Gedenken der Bauernzivilisation. Auf der Suche nach traditionellen Mühlen oder Gruben für die Käsereifung, kann man ebenfalls das Haus des Poeten Giovanni Pascoli in San Mauro, die TuffsteinhöhIen und das Museum der Bräche und Gewänder des alten Santarcangelo (das unter anderem eine der "Città del Vino" Italiens ist) entdecken.

Oder wie wäre es denn, zwischen Weinbergen und Olivenhainen hoch zu Ro? die Hügellandschaft rund um Verucchio, der Wiege der Malatesta und der antiken Siedlung derVillanovia,zu durchstreifen? Auch inmitten der Felsen von Torriana bietet das mittelalterliche Bergdörfchen Montebello Sehenswertes.

Oder man folgt den Farblinien des Concatales und kommt so an die alte Kornkammer der Malatesta, darüber thront würdevoll die Festung von Montefiore. Neugierig auf den Spuren der Vergangenheit zwischen den Mühlen des niederen Concatales und des Marecchiatales wandern oder auch zwischen den nahen Anhöhen auf der Suche nach alten Bauernhàusern zu sein, hat auch so seinen Reiz.

In der gemütlichen Altstadt von Rimini herumschlendern, bedacht vielleicht das kleine Fischerdorf von einst oder die fellinianischen Einflü?e zu entdecken.

Die Verbindung der Natur, der Geschichte, der Kultur und der Aromen ist nicht nur unzertrennbar,sondern weckt iiberall bei jedem Bummel unvergessliche Emotionen.

 

 

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